Ausbildung im Malerhandwerk – dein Können hat Zukunft
Aktualisiert: vor 4 Tagen

Eine Wand, die im Streiflicht gleichmäßig glatt aussieht. Eine sauber lackierte Tür. Eine Fassade, die wieder zu ihrem Gebäude passt. Hinter solchen Ergebnissen stecken viele einzelne Entscheidungen und Handgriffe. Und irgendwann der Moment, in dem du davorstehst und sagen kannst: Das habe ich gemacht.
Genau dieses Gefühl gehört für uns zu den schönsten Seiten unseres Berufs. Als Maler und Lackierer arbeitest du mit den Händen, mit dem Kopf und mit Menschen. Du gestaltest Räume, schützt Gebäude und entwickelst Fähigkeiten, auf die du stolz sein kannst. Wenn du gerade überlegst, welcher Beruf zu dir passt, lohnt sich deshalb ein genauer Blick auf unser Handwerk.
Bevor die Farbe kommt, ist dein Kopf gefragt
Eine Wand zu streichen scheint zunächst einfach. Spannend wird es bei den Fragen davor: Hält der alte Anstrich noch? Wie stark saugt der Putz? Welche Vorarbeiten braucht die Fläche? Und welche Beschichtung eignet sich für die spätere Nutzung?
In der Ausbildung lernst du, solche Fragen zu beantworten. Du prüfst Untergründe, bereitest Flächen vor und verstehst nach und nach, warum welches Material eingesetzt wird. Du spachtelst, schleifst, tapezierst, beschichtest und lackierst. Dabei kommt es auf die richtige Reihenfolge genauso an wie auf deine Ausführung.
Das Ergebnis zeigt sich manchmal erst beim genauen Hinsehen: an einer sauberen Kante, einem gleichmäßigen Lackbild oder einer Tapete, deren Muster exakt zusammenläuft. Dafür entwickelst du mit der Zeit einen Blick. Und die Sicherheit, eine Aufgabe selbstständig zu lösen.
Ein Handwerk, viele Möglichkeiten
Bei Maler Koch gehören Innenräume und Fassaden, Lackierarbeiten, dekorative Oberflächen, Putz, Trockenbau und Denkmalpflege zum Leistungsspektrum. Wir arbeiten für private, gewerbliche und öffentliche Auftraggeber. Entsprechend unterschiedlich sind die Gebäude, die Anforderungen und die Menschen, mit denen wir zu tun haben.
In einem Wohnhaus zählt beispielsweise, wie Farben und Oberflächen zusammenwirken. In einem stark genutzten Treppenhaus kommt es besonders auf belastbare Lösungen an. Bei einer historischen Fassade braucht es Verständnis für vorhandene Materialien und den Charakter des Gebäudes.
Diese Bandbreite macht den Beruf interessant. Sie bietet dir auch die Möglichkeit, eigene Stärken zu entdecken: Vielleicht liegt dir das präzise Lackieren besonders. Vielleicht begeistern dich Farbgestaltung und dekorative Techniken. Vielleicht interessiert dich, wie alte Bausubstanz fachgerecht erhalten wird. Mit einer soliden Ausbildung schaffst du die Grundlage, solche Interessen später zu vertiefen.
Drei Jahre, in denen aus Übung Können wird
Die Ausbildung zum Maler und Lackierer dauert in der Regel drei Jahre. Sie ist dual aufgebaut: Du lernst im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule. Praktische Erfahrung und fachliches Wissen ergänzen sich dabei.
Was du für eine Fläche berechnest, brauchst du später bei der Materialplanung. Was du über Werkstoffe lernst, hilft dir bei der Auswahl und Verarbeitung. Und wenn du einen Arbeitsablauf planst, merkst du auf der Baustelle, wie wichtig Vorbereitung und Abstimmung sind.
Am Anfang übst du grundlegende Handgriffe und lernst Werkzeuge und Materialien kennen. Mit wachsender Erfahrung kannst du Aufgaben zunehmend eigenständig bearbeiten. Dabei wächst auch dein Verständnis für Qualität: Du erkennst, woran ein gutes Ergebnis liegt und was du beim nächsten Mal besser machen kannst.
Fragen gehören dazu. Ebenso die Bereitschaft, Hinweise anzunehmen, sorgfältig weiterzuarbeiten und einen Handgriff zu wiederholen, bis er sitzt.
Was du mitbringen solltest
Freude am praktischen Arbeiten ist ein guter Anfang. Dazu kommen Neugier, Sorgfalt und die Bereitschaft, im Team Verantwortung zu übernehmen. Ein Gefühl für Farben und Formen hilft dir bei gestalterischen Aufgaben. Räumliches Denken und Rechnen brauchst du etwa beim Aufmaß und bei der Ermittlung von Materialmengen.
Auch der Umgang mit Menschen gehört zum Beruf. Wir arbeiten häufig dort, wo unsere Kunden wohnen oder ihren eigenen Aufgaben nachgehen. Freundlichkeit, Rücksicht und ein ordentlich hinterlassener Arbeitsplatz sind deshalb Teil guter handwerklicher Arbeit.
Und ja: Unser Beruf fordert dich körperlich. Du bist viel auf den Beinen, arbeitest je nach Auftrag auf Leitern oder Gerüsten und manchmal draußen. Moderne Geräte unterstützen die Arbeit. Sicheres Arbeiten, passende Schutzausrüstung und der verantwortungsvolle Umgang mit Werkzeugen und Materialien gehören von Anfang an dazu.
Wenn dir Bewegung liegt und du gerne sorgfältig an einem sichtbaren Ergebnis arbeitest, findest du hier viele Aufgaben, an denen du wachsen kannst.
Warum dieses Können auch morgen gebraucht wird
Gebäude brauchen Pflege. Holz, Putz und andere Oberflächen müssen geschützt und instand gehalten werden. Räume verändern ihre Nutzung, Fassaden werden saniert, bestehende Häuser energetisch verbessert. Für solche Aufgaben braucht es Menschen, die Materialien verstehen und fachgerecht verarbeiten können.
Dabei entwickelt sich unser Handwerk weiter. Digitale Aufmaße, Farbvisualisierungen und moderne Maschinen eröffnen neue Möglichkeiten. Gleichzeitig bleibt jede Baustelle eine konkrete Aufgabe mit eigenen Bedingungen. Zu beurteilen, welche Lösung dort funktioniert, verlangt Wissen, Erfahrung und Aufmerksamkeit.
Auch beim Erhalt von Gebäuden kannst du etwas bewirken: Wer eine vorhandene Oberfläche fachgerecht instand setzt und dauerhaft schützt, trägt dazu bei, ihren Wert und ihre Nutzbarkeit zu erhalten. Das gibt unserer Arbeit einen Sinn, der über die fertige Optik hinausgeht.
Mit dem Gesellenbrief stehen dir weitere Wege offen
Nach der Ausbildung kannst du Berufserfahrung sammeln, dein Können vertiefen und dich auf Aufgaben konzentrieren, die dir besonders liegen. Mit Erfahrung und entsprechender Weiterbildung kannst du mehr Verantwortung übernehmen, etwa bei der Organisation von Baustellen oder der Führung eines Teams.
Eine weitere Möglichkeit ist die Meisterqualifikation. Sie verbindet vertieftes Fachwissen mit Planung, Betriebsführung und Ausbildung. Daraus können sich neue Aufgaben im Unternehmen ergeben – oder die Perspektive, später einen eigenen Betrieb zu führen.
Du darfst also mit einem konkreten ersten Ziel starten: das Handwerk gründlich lernen. Welche Richtung du danach einschlägst, kann sich mit deinen Erfahrungen entwickeln.
Deine Ausbildung bei Maler Koch
Wir sind seit 1970 im Saarland zu Hause und bilden als anerkannter Ausbildungsbetrieb Nachwuchs für unser Handwerk aus. Bei uns triffst du auf erfahrene Kollegen, unterschiedliche Projekte und den Anspruch, Arbeit abzuliefern, hinter der wir gemeinsam stehen können.
Zu unserem Verständnis von Ausbildung gehört ein faires Miteinander. Wer neu anfängt, braucht Menschen, die erklären, Fragen beantworten und zeigen, worauf es ankommt. Du bringst deine Lernbereitschaft und deinen Einsatz mit. Wir bringen Erfahrung und Freude daran mit, unser Wissen weiterzugeben.
Du möchtest Maler und Lackierer werden? Dann bewirb dich bei uns. Schicke uns deine Bewerbung mit Lebenslauf und deinem letzten Schulzeugnis an kontakt@der-maler-koch.de. Wenn du zunächst Fragen hast oder den Beruf bei einem Praktikum kennenlernen möchtest, sprich uns einfach darauf an. Du erreichst uns unter 06897 9830679.
Wir freuen uns darauf, dich kennenzulernen – und vielleicht schon bald gemeinsam mit dir etwas zu schaffen, auf das du stolz bist.


